Elektromobilität als Sündenbock?

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#1

Sehr interessanter Artikel auf Facebook, den Gerhard Hoeberth da geschrieben hat:

Elektromobilität als Sündenbock?

Beim Elektroauto werden plötzlich alle zu Umwelt- und Menschenrechtsexperten. Beim Verbrenner hat das bisher nie jemand getan. Wieso also plötzlich beim Elektroauto? Wer hat Interesse daran, dass das Elektroauto als Umwelt- und Sozialsünder dasteht?

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Der Autor geht (wie ich übrigens auch) davon aus, dass die aktuell sehr negative Presse gegen alles was Elektromobilität ist, bewusst lancierte PR von “alten” Automobilherstellern ist, um das E-Auto bewusst in Misskredit zu bringen. Und zwar zu unrecht.

Auch wenn gemäß Hanlon’s Razor gilt: “Schreibe nicht der Böswilligkeit zu, was durch Dummheit hinreichend erklärbar ist”, würde ich im Fall des Elektroautos tatsächlich eine Ausnahme machen.

Der Autor greift sich im Artikel einige Mythen über den Ressourcen-Verbrauch bei Produktion von Elektroautos auf, speziell dem Bau der Akkumulatoren, und belegt diese mit wissenschaftlichen Zahlen.

Gleichzeitig stellt er den immensen Ressourcen-Verbrauch bei der Produktion von Verbrennerfahrzeugen dar und speziell bei der Kraftstoff-Produktion für diese Art von Fahrzeugen.

Ein aus meiner Sicht sehr spannender und treffender Artikel.

Artikel auf Facebook

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#2

Das habe ich vor einiger Zeit mal zusammen gefasst.

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#3

Das ist ja unglaublich detailliert! Hammer, Karsten!

Ich habe das auch gleich mal in meinem Facebook-Feed geteilt. :+1:

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#4

Danke.

Da habe ich mir mal richtig “Luft” gemacht.
Aber solche Sammlungen braucht es, um die Fehlinformationen aufzudecken.

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#5

Den Artikel gibt’s alternativ auch hier:

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#6

Hallo Karsten,

da bin ich ganz bei dir, dass bei einer Bilanzierung immer der komplette Kreislauf von der Idee bis hin zur Entsorgung betrachtet werden muss. Dass bei E-Autos immer die lokale Emission mit 0 beworben wird finde ich aber auch Irreführend und in der heutigen Zeit sogar sehr Rufschädigend, da es Ansatzpunkte für die Besserwisser gibt. Ein E-Auto bringt genügend Emissionen mit sich wie Abrieb der Reifen und Bremsen etc. aber der Vergleich zum Benziner wird da oft nicht richtig gezogen. Mein Stromer z.B. braucht so gut wie keine Reifen, da die Karre eh nur 120 fährt und beim Bremsen wird die Energie wieder via Magnetismus in den Kreislauf zurückgeschoben und die Bremsscheiben werden fast nicht benötigt. Solche Argumente müssten in den Vordergrund geschoben werden. Weiger Verschleiß wegen fehlender Motorvibrationen etc. kein Ölwechsel beim Kundendienst DAS sind die Dinger die E-Mobilität COOL machen…

Wer hat aber Interesse an solchen dingen außer der Endverbraucher? NIEMAND - der Staat verliert die Mineralölsteuer, die gesamte Ölwirtschaft ist Geschichte, sämtliche Autowerkstätten haben massive Einbußen inkl. der Zulieferindustrie. Es tut mir sehr leid wenn Leute den Arbeitsplatz verlieren aber es gibt auch ne menge Gewinner in der Bilanz - die Natur, die Endverbraucher, die Stromerzeugende Industrie etc. da ist die Frage was wiegt letztlich schwerer?

Einen noch: Das Öl ist irgendwann alle - Strom werden wir immer generieren können also ist die Diskussion ob E-Mobilität total hinfällig nur das wann ist offen…

LG HJ

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#7

Noch ein aktueller Artikel:

Auch hier wird beschrieben, dass Elektroautos deutlich klimafreundlicher sind als Verbrennerautos. Captain Obvious und so…

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#8

https://www.bloomberg.com/news/articles/2019-01-15/electric-cars-seen-getting-cleaner-even-where-grids-rely-on-coal

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#9
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#11
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#12
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#13

Noch einer dazu:

Studie: Elektroautos haben “deutlich bessere Klimabilanz” als Diesel und Benziner

Sag ich doch!

Die gesamte Studie ist hier als PDF:

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